Behemoth

Die polnische Band Behemoth begann ihre Musikkarriere im Black-Metal-Underground und erarbeitete sich mit Death-Metal-Songs einen hohen Status. Die Wurzeln der Band liegen tief in der Underground-Szene und sind von schlechten Produktionen und miserablem Equipment geprägt. Dies war aber teils auch gewollt.

Die Erfolgsgeschichte

Es dauerte nicht lange, bis sich Behemoth einen Namen in der Black-Metal-Szene machte. Die Band distanzierte sich jedoch mit Death-Metal-Liedern und ausgezeichneten Produktionen von ihrem originalen Sound. Seit dem Album Evangelion, das 2009 veröffentlicht wurde, zählt die Band zu den besten Metal-Vertretern Polens.

Behemoth wurde von dem Sänger Adam Darski (Nergal) im Jahr 1991 gegründet. Zu der Zeit hatte die Band noch den Namen Baphomet. Anfangs orientierte sich die Band an Größen wie Bathory, Celtic Frost und Venom. Bereits das zweite Demo verkaufte sich mehr als 2.500 Mal, trotz der schlechten Produktion. Jede darauffolgende Demo-Aufnahme verkaufte sich mehr und mehr, was dazu führte, dass Behemoth schon bald in der ersten Underground-Liga mitspielte.

Das erste Behemoth-Album wurde 1995, unter dem Namen Sventevith (Storming Near the Baltic) veröffentlicht. Trotz der schlechten Qualität schaffte die Band mit dem Debüt den internationalen Durchbruch. Mit dem 1998 erschienenen Album Pandemonic Incantations, entfernte sich die Band langsam vom Black-Metal und entschied sich mehr für einen progressiven Death-Metal. Die Band musste sich diesbezüglich auch viele Verratsvorwürfe anhören. Der Siegeszug der Polen konnte dadurch aber nicht gestoppt werden und wurde mit den Alben Satanica und Demigod umso mehr ausgebaut. Die Texte wurden deutlich niveauvoller und die satanistischen Themen mehr beleuchtet.

Behemoth erreichte erstmals mit Evangelion Gold-Status in Polen. Dazu kam es, dass die Band auch in vielen anderen Ländern die Charts stürmte. Zu den bekanntesten Songs der Band zählen unter anderem O Father O Satan O Sun!, Bartzabel, Blow Your Trumpets Gabriel und Ben Sahar. Die Band hat bisher elf Studioalben, zwei Live-Alben und zwölf Musikvideos veröffentlicht.